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Was bedeutet Weiblichkeit eigentlich?

Viele Frauen in meinen Kursen und Gruppen fragen mich immer wieder: „Was ist denn nun Weiblichkeit?“ Ich wollte, diese Frage nie konkret beantworten, weil ich dachte, dass müsse jede Frau (und auch jeder Mann) für sich herausfinden, da es so facettenreich und individuell ist.

 

Ich erlebe Frauen häufig selbstbewusst und unabhängig. Doch hinter ihrer intakten Fassade leiden sie unter einem schwachen Selbstwert, tiefen Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen. Durch besonders gute Leistungen, Perfektionismus und Attraktivität möchten sie ihrem Idealbild entsprechen. Kränkungen, Zurückweisungen und Kritik verunsichern sie schnell und fühlen sich ungeliebt. In unserer patriarchalen Gesellschafft passen sie sich den männlichen Anforderungen an und spüren irgendwann eine tiefe Leere in sich.

 

Erst mit der Auseinandersetzung mit den eigenen Verletzungen, Kränkungen und der minderwertigen Seite schöpfen sie Kraft.

Wenn wir unsere weibliche Seite ablehnen besteht darin eine Spaltung zwischen dem Weiblichen und Männlichen in uns. Dadurch bleibt auch eine Aussöhnung mit unseren weiblichen und männlichen Persönlichkeitsanteilen unmöglich, denn Frauen und Männer tragen gleichermaßen männliche und weibliche Persönlichkeitsanteile in sich.

 

Was das Weibliche und Männliche unterscheidet, hat auch viel mit unserer Körperlichkeit zu tun und bedeutet auch ein anders sein in der Welt.

Das weibliche Prinzip steht für für Hingabe, Einfühlungsvermögen, Verbindlichkeit, Nähe, Vertrauen und  Kommunikation.

Zielorientierung, Konkurrenz, Durchsetzungskraft, Erfolg und Schnelligkeit werden eher dem männlichen Prinzip zugeordnet und es ist viel wettkampforientierter (wie der Wettkampf beim Vordringen der Samenzelle zur Eizelle).

 

Sind diese beiden Prinzipien in Kontakt, stehen uns auch ihre unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung, die wir im Leben brauchen. Und das führt uns unweigerlich zu unserem wahren Wesenskern sowie gelassener, innerer Stärke.

 

Diese Erkenntnisse zu lesen oder zu zuhören, genügt meiner Erfahrung nach nicht. Es braucht einen geschützten Rahmen, wo dies direkt erlebt und erfahren werden kann. Dazu biete ich dir folgende Angebote an:

 

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