Hallo, ich bin
Heilpraktikerin für Psychotherapie,
ausgebildet in Gestalttherapie,
Begleitung bei Bindungs- & EntwicklungsTrauma,
mit eigener Praxis
in Berlin-Kreuzberg und online.
Menschen darin zu begleiten, sich selbst mit MitGefühl zu begegnen – und in Beziehung bei sich zu bleiben.
Mit 16 Jahren beschloss ich, Polizeibeamtin in Berlin zu werden. Mir imponierte die Vorstellung, dass ich meine Frau stehen könnte und auf der „guten“ Seite des Lebens stünde. Um erfolgreich zu sein, lernte ich alles eifrig. Hinter einer burschikosen Fassade versteckte ich meine sensible, feinfühlige und empathische Seite, um mich in der Männerdomäne zugehörig und anerkannt zu fühlen. Gleichzeitig interessierte mich schon immer der Mensch an sich, sein Sozial- und Gruppenverhalten sowie die zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion.
Mit etwa 30 Jahren begann ich, an mir und meinem Beruf zu zweifeln. Ein Studium und Wechsel in die Führungslaufbahn könnten mir wieder Sinn geben, dachte ich. Es brachte nicht, was ich mir erhofft hatte. Äußerlich wirkte ich stark und erfolgreich. Innerlich fühlte ich mich zunehmend leer und einsam. Irgendwann überrollten mich Zukunftsängste und Panikattacken. Was mir fehlte? Keine Ahnung!
Ich möchte dir von zwei wegweisenden Reisen erzählen.
Intuitiv unternahm ich viele Dinge, die mir guttaten und entschied, allein den Jakobsweg zu pilgern. Bei all der Abenteuerlust begegnete ich dort zum ersten Mal bewusst meinen Ängsten. Das stark reduzierte Leben und Wandern über Wochen ließen mich entspannen und vertrauen.
Plötzlich fühlte ich mich ganz frei und ganz ich - ohne Rolle und Funktion. Außerdem berührte mich, wie wenig ich dafür brauchte.
Gestärkt durch diese Erfahrung und einen Tipp führte mich mein Weg weiter zu einer Heldenreise®. Diese Reise bot mir einen Rahmen, in dem ich noch tiefer in mein Innerstes tauchen konnte. Durch diese Erfahrung bin ich mir selbst ein großes Stück näher gekommen. Alles, was mir bisher fehlte, war die Verbindung zu mir selbst!
Als ich anfing meinen wirklichen Bedürfnissen, auf die Spur zu kommen und dafür einzustehen, erkannte ich, dass ich nicht Opfer, sondern Heldin meines Lebens bin.
Fasziniert von der Kraft der Gestalttherapie und den Selbsterfahrungsseminaren nach Paul Rebillot habe ich den Polizeidienst nach 23 Jahren verlassen und mich schließlich selber ausbilden lassen,
in Gestalttherapie, zur Heldenreise®-Leiterin und schließlich zur Heilpraktikerin für
Psychotherapie.
Parallel zur Ausbildung fand ich eine Gestalttherapeutin für mich. In der Therapie lernte ich meinen Schmerz, meine Ängste, Wut, Trauer, Scham und Freude (auch sie will gelernt sein!) zuzulassen. Ich begann zu vertrauen, meine seelischen Wunden anzunehmen, MitGefühl für mich selbst und andere zu empfinden, und fand den Weg in ein friedvolleres Leben.
Den Themen Weiblichkeit und Frau-Sein begegnete ich bewusst erst mit etwa 40 Jahren auf meiner Reise zu mehr Selbstfreundschaft und Selbstentfaltung. In mir entstand der Wunsch -neben gemischten Gruppen- auch reine Rückzugsorte für Frauen anzubieten, wie es alte Kulturen oder indigene Völker praktizieren.
Heute fühle ich mich lebendig im Leben und erfüllt von meiner Aufgabe: Menschen zu unterstützen, sich selbst zu vertrauen und anzunehmen. Inzwischen verfüge ich über 10 Jahre Erfahrung in freier Praxis und im Begleiten von Menschen auf ihrem Weg zu ihrer Einzigartigkeit.
Würde im Kontakt
Für mich bedeutet Würde, einem Menschen auf Augenhöhe zu begegnen – ihn wirklich zu sehen und selbst gesehen zu werden.
Es ist ein Gefühl von Stimmigkeit, Ruhe und innerem Ankommen, das im Kontakt entstehen kann. Ein Raum, in dem nichts erzwungen werden muss und in dem auch Unstimmigkeiten ihren Platz haben
dürfen.
Ich glaube an eine ehrliche, tragfähige Beziehung, in der man sich nicht allein halten muss, sondern in Resonanz gehen darf.
Selbstkontakt & Selbstvertrauen
Ich vertraue darauf, dass jeder Mensch ein feines Gespür für sich selbst hat – auch wenn der Zugang dazu manchmal verloren geht.
Viele Menschen haben gelernt, ihren Empfindungen, Gefühlen und ihrer Intuition zu misstrauen. Sie stellen sich selbst infrage und orientieren sich stark im Außen.
In meiner Arbeit geht es nicht darum, sich zu „optimieren“, sondern darum, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen und im eigenen Erleben bei sich anzukommen – und dem, was im Inneren
spürbar ist, Schritt für Schritt mehr zu vertrauen.
Echtheit & Authentizität
Sich selbst ehrlich zu begegnen, kann ein heilsamer Weg sein.
Viele Menschen haben früh gelernt, sich anzupassen und zu funktionieren – oft so sehr, dass sie den Kontakt zu ihrem eigenen Erleben verloren haben.
Ich kenne diesen Weg selbst. Und ich weiß, dass es verunsichernd sein kann, echter zu werden – vor allem dann, wenn das Umfeld darauf nicht immer mit Verständnis oder Offenheit reagiert.
Mir liegt am Herzen, in meiner Arbeit einen Raum zu schaffen, in dem Echtheit langsam entstehen darf – im eigenen Tempo und mit dem, was gerade möglich ist.
Schau doch mal im Blog
"Wissen für mehr MitGefühl im Leben" vorbei.
Dort findest du sofort Informationen darüber, wie du deine Beziehung zu dir selbst UND anderen friedvoller gestalten kannst.